Montag, 7. April 2014

Stromboli - Ein gefülltes italienisches Brot

Bei dem Namen "Stromboli" dachte ich zuerst an den Film mit Ingrid Bergmann. Aber nein, es ist ein gefülltes, italienisches, sehr leckeres Pizzabrot. Ferner gibt es die Insel Stromboli im Thyrrenischen Meer nördlich von Sizilien mit dem gleichnamigen noch aktiven Vulkan. Da stellt sich nun die Frage, woher hat das Brot seinen Namen? Bei der Recherche im Internet stieß ich auf zwei Möglichkeiten. Die erste besagt, dass das Brot deshalb so heißt, weil beim Backen aus den eingestochenen Löchern Käse austritt, der wie Lava auf der Brotkruste aussieht. Und tatsächlich beim Blick in den Backofen blubberte es auf dem Brot!
Die zweite Variante wäre die, dass ein gewisser Nazzareno Romano 1950 den Namen für das Brot erfand. Er gründete 1944 in Pennsylvania in den USA einen Hoagie & Pizzashop und bot dort Pizzasandwiches an. Diese nannte er später "Stromboli". Anscheinend hatte er Kunden belauscht, die gerade über die Affäre zwischen Ingrid Bergmann und Roberto Rossellini sprachen, die den Film Stromboli zusammen drehten. So kam das Brot zu seinem Namen. 
Aber nun zum Rezept... hier eine vegetarische Variante. Normalerweise befindet sich noch eine Schicht Salami im Brot.

  

Zutaten für 1 Brot:  500 g Weizenmehl
                                  1 Tütchen Trockenhefe
                                  2 Teelöffel Salz
                                  3 Esslöffel Olivenöl sowie Olivenöl zum Bestreichen
                                  350 ml lauwarmes Wasser

Für die Füllung:    1 roter Paprika
                              1 Mozzarella
                              Basilikumblätter
                              Pfeffer

Backzeit: 35 Minuten bei 200°C Ober/Unterhitze (vorgeheizt)

Zuerst Mehl, Hefe und Salz in einer großen Schüssel vermengen. Das Olivenöl und das lauwarme Wasser unterrühren. Das Wasser sollte wirklich nur lauwarm sein! Den Teig solange mit dem Handrührgerät kneten  bis sich der Teig vom Schüsselrand löst, eventuell nochmals kurz von Hand durchkneten. Jetzt den Teig an einem warmen Ort zugedeckt 1 Stunde gehen lassen bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. 
Als nächstes den Teig auf einer bemehlten Fläche auf Backblechgröße ausrollen und auf ein gefettetes Backblech legen. Jetzt den Belag auf dem ausgerollten Teig verteilen und mit Pfeffer würzen. Wer mag, kann natürlich als unterste Schicht den Teig mit Salami auslegen. Den Teig von einer Längsseite her aufrollen und seitlich nach unten einschlagen. Die Rolle mit der Nahtseite nach unten auf das Backblech legen. Dann die Rolle mit Olivenöl  bepinseln und mit einem Holzstab gleichmäßig tiefe Löcher einstechen. Ich habe das Brot noch mit Oregano und grobem Salz  bestreut. Im vorgeheizten Backofen bei 200° ca. 35 Minuten backen bis das Brot fest und die Oberfläche goldgelb ist. Das Ganze nach dem Backen etwas abkühlen lassen und noch warm servieren.


Guten Appetit
eure 

7 Kommentare:

  1. Ooooh wie lecker liebe Petra!! Das sieht so toll aus!
    Ich liebe italienisches Essen über alles und dein Rezept werde ich
    ganz bestimmt bald nachbacken (allerdings mit Salami....) :))
    Liebe Grüße,
    Marli

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  2. Ah, dann weiss ich jetzt, was du machst. Das nennt sich bei uns Schulmusik und du kannst dann ab der siebten Klasse Musik unterrichten, oder? Wenn man Schulmusik zwei macht, wird man zum Musikschwerpunktfachlehrer am Gymnasium ausgebildet. Welches der beiden Modelle hast du gewählt?
    Nein, ich studiere Musik mit Hauptfach Querflöte an der Hochschule der Künste in Bern (der Bachelor nennt sich Bachelor of Arts) und werde dort zur professionellen Konzertflötistin ausgebildet, also ganz etwas anderes:-). Zuerst mache ich aber noch einen Pädagogikmaster, damit ich ein bisschen mehr verdiene, wenn ich unterrichte. Und natürlich unterrichte ich mit dieser Ausbildung nicht am Gymnasium, sondern erteile Instrumentalunterricht. Jetzt ist alles klar:-) Bei uns heisst das alles anders. Aber wenn meine Freundinnen aus Deutschland sagen, dass sie Musik studieren, dann meinen sie auch das normale Musikstudium als Instrumentalist oder Sänger und darum war ich verwirrt von deiner Antwort.

    Noch ein schöner Abend und hoffentlich war meine Antwort nicht zu verwirrend
    Livia

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  3. Hallo Petra,
    wie schön, Euren Blog kennen zu lernen. Gefällt mir sehr.
    Und das Brot sieht super lecker aus.
    Willkommen auch auf meinem Blog, schön, dass Du mich gefunden hast.
    Fürs Giveaway drücke ich die Daumen und schicke sonnige Grüße
    Nicole

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  4. @ Livia:
    Vielleicht war meine Antwort ein bisschen zu verwirrend ausgedrückt :-) Also bei uns ist es wieder anders. Wenn man Lehrer werden möchte: Soweit ich weiss, muss man wenn man am Gymnasium Musik unterrichten möchte ein Musikstudium an einer Universität machen. Die restlichen Schularten bzw. das Schulsystem wird bei uns gerade reformiert, weshalb sich gerade alles ändert. Bisher ist es so: Für alle anderen Schularten (alles außer Gymnasium) studiert man an einer pädagogischen Hochschule (das mache ich). Man kann dort verschiedene Schwerpunkte wählen. (Man unterrichtet also auch nicht erst ab der 7. Klasse sondern schon ab der 1. Klasse - je nach Schwerpunkt.) Vor allem wählt man aber 3 Fächer. (Da habe ich als Hauptfach Musik, weswegen ich geschrieben habe dass ich Musik; Englisch und Deutsch auf Lehramt studiere.) Psychologie und Erziehungswissenschaften müssen alle die Lehramt an einer pädagogischen Hochschule studieren dazu auch noch machen. Ich hoff es ist jetzt etwas klarer :-D Ganz schön komplizert und überall scheinbar anders :-) Ich hoffe es ist jetzt etwas klarer! Wie lange spielst du denn schon Querflöte? Welche Instrumente spielst du sonst noch? Und wie setzt sich dein Studium zusammen bzw. welche Kurse hast du bei deinem Studium? Müsst ihr zum Beispiel auch Arrangements schreiben? Fragen über fragen :-) Ich hoffe ich bin nicht zu neugierig ;-)

    Liebe Grüße
    Jinx

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  5. @ Marli: Ja ich glaube italienisches Essen wäre gar nicht mehr wegzudenken. Ohne Spaghetti, Pizza & Co würde uns echt was fehlen! Bei dem Brot wünsche ich dir gutes Gelingen beim nachbacken :-)
    Liebe Grüße
    Petra

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  6. @ Nicole: Wir freuen uns auch, dich als Leserin auf unserem Blog begrüßen zu dürfen und wünschen dir viel Spaß beim mitlesen :-)
    Jaaa, das Giveaway - danke fürs "Daumendrücken" !!

    Liebe Grüße
    Petra

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  7. Also wenn das mal nicht sau lecker klingt und aussieht!

    Für die Namensfindung gefällt mir die erste Variante auf jeden Fall besser :-)

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