Montag, 28. April 2014

Rosi Knickohr

Heute möchte ich euch unsere Katze "Rosi Knickohr" vorstellen.  Für den letzten Gartenpost hatte ich bereits versucht ein Foto von ihr zu bekommen, aber da der andere Katzenbesuch da war, wollte sie umgehend ins Haus. Mit Katzenbesuch will sie nichts zu tun haben. Wie bereits erwähnt, ist sie schon ein älteres Semester und ziemlich gemütlich. Uns ist sie vor 12 Jahren zugelaufen und seitdem entfernt sie sich nicht weiter als 10 m vom Haus. Und wehe man vergißt den " kleinen Waschbär" ausversehen draußen, dann kann sie ganz entsetzlich maunzen. Der Spitzname "kleiner Waschbär" kommt von dem Schwänzchen, das sieht doch aus wie von einem Waschbären.


Beim letzten Mal habe ich euch ja bereits erzählt, dass es ziemlich schwierig ist ein Foto von ihr zu  bekommen. Entweder sie schläft, oder wie hier eben, nur von hinten möglich. Ich bin ihr eine ganze Weile mit dem Fotoapparat hinterher gerannt, habe sie immer wieder gerufen, aber das bringt alles nichts: Sie hasst Fotos. Den Namen "Rosi Knickohr" hat sie vom Tierarzt bekommen, der einfach den Namen so in den Impfausweis schrieb, als ich sie das erste Mal impfen ließ und noch keinen Namen für sie hatte. Das Knickohr hat sie, so meinte der Tierart, von Geburt an.


Aber dann: ... E r t a p p t ! Sie hat sich ausversehen umgedereht. Schaut zwar etwas genervt aus, heftig mit dem Waschbärschwänzchen schlagend, aber das Foto war im Kasten. Hier sieht man auch den kleinen, weißen Walross-Schnurrbart, den ich besonders putzig an ihr finde. Der steht manchmal soooo nach vorne ab und sieht richtig witzig aus.


So, das ist also unsere R O S I . Aber jetzt lassen wir sie mal besser in Ruhe, wer weiss was sie gerade vor hat, ist bestimmt gaaaanz wichtig!

Liebe Grüsse
eure

Samstag, 26. April 2014

Feuriger Blumenkohl mit Nudeln und Rosinen

Dieses Gericht ist ganz einfach. sehr lecker und auch etwas für Eilige. Blumenkohl in Verbindung mit Rosinen klingt vielleicht für manchen zuerst etwas komisch, es lohnt sich aber das Rezept auszuprobieren.


Zutaten für 4 Portionen:  400 g Blumenkohl
                                    1/2 Esslöffel Zitronensaft
                                    Salz
                                    3 Esslöffel Rosinen
                                    3-4 getrocknete Chilischoten oder Pul  Biber
                                    4 Esslöffel Olivenöl
                                    4 Esslöffel Sonnenblumenkerne
                                    1/2 Bund Petersilie
                                    500 g Spiralnudeln

Zuerst die Blumenkohlröschen waschen und in einem Topf im kochenden Wasser mit Zitronensaft und Salz in ca. 8 Minuten bissfest garen. Gleichzeitig die Nudeln ebenfalls bissfest garen. Während Kohl und Nudeln kochen, die Rosinen einweichen. Die Chilischoten fein zerbröseln. Im heißen Öl jetzt die Sonnenblumenkerne leicht bräunen, herauslöffeln und  beiseite stellen. Nachdem der Blumenkohl bissfest gegart ist, in ein Sieb abschütten und abtropfen lassen. Jetzt den Blumenkohl mit den Rosinen und den Chilis ca. 3 Minuten in der Pfanne braten. Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken. Zum Schluss alles miteinander vermengen und mit Salz, Pfeffer und  evtl. etwas Instant-Gemüsebrühe abschmecken.

Dazu passt wunderbar ein frisch darüber geriebener Parmesankäse.

Anstatt der Chilischoten nehme ich sehr gerne Pul Biber, eine Paprikagewürzmischung aus dem türkischen Supermarkt. Das Gewürz eignet sich auch hervorragend zum Nachwürzen für diejenigen, die es gerne etwas schärfer mögen! Aber Vorsicht, es ist wirklich scharf!

Guten Appetit !
eure



Donnerstag, 24. April 2014

Sunny days in spring

Heute gibt es wieder einen Post von mir in der Kategorie Fashion - eigentlich wollte ich ja auch gar nicht so lange bis zum zweiten Post warten. Aaaaaber manchmal kommt es eben anders als geplant...
Egal: Hier jetzt also mein 2. Frühlingsoutfit, dass ich euch zeigen möchte ;-)


Inspiriert wurde ich zu diesem Outfit durch den Impressionen Katalog, in dem ich das Kleid, allerdings schon vor einiger Zeit, entdeckt habe. Am Anfang war es mir etwas zu teuer, weswegen ich es nicht sofort bestellt hatte. Das Warten hat sich dann aber doch gelohnt - denn ich habe das Kleid später reduziert im Internet gefunden! Mittlerweile zählt es zu meinen liebsten Frühlingsoutfits. Kombiniert zu Overkneestrümpfen und mit der Strickjacke bietet sich die Möglichkeit, schon jetzt Sommerkleider zu tragen, für die es ansonsten noch zu kalt wäre.


An diesem Outfit gefällt mir besonders, dass es nicht im 08/15-Stil ist. Es handelt sich um einen Blickfang und ist dazu noch sehr bequem. Das Kleid in Kombination mit der Strickjacke läßt das Ganze sehr feminin und verspielt wirken. Die Strickjacke passt seltsamerweise farblich genau zu den Strümpfen. Ich muss zugeben, dass es mir erst aufgefallen ist, als die Fotos für diesen Post entstanden sind :-D 
Und natürlich wieder ne Eiffelturm-Kette - das war ja klar ;-)


Die Boots im Used-Look verleihen dem Outfit einen lässigen Touch. Durch die helle Farbe sowie  die Kombination mit den Overkneestrümpfen mit der Lochoptik wirkt alles schön sommerlich und es ist auch gut (trotz Overkneestümpfen) tagsüber tragbar.


Die Tasche habe ich mir gekauft, weil sie perfekt zu den Schuhen, sowie zu vielen meiner Kleidungsstücke passt. Ich habe sie damals bei Deichmann gesehen und sofort gekauft. Dort findet man hin und wieder Handtaschen, die zwar sehr günstig sind, aber echt nach mehr aussehen. Mit dem Anhänger von Fossil (ich glaube dieser war ursprünglich als Schlüsselanhänger gedacht) habe ich die Tasche noch etwas aufgepeppt ;-)



Die Brille ist ebenfalls von Fossil und war etwas teurer als meine bisherigen Sonnenbrillen. Aber ich muss sagen, sie zu kaufen hat sich echt gelohnt, da diese Brille super angenehm zu tragen ist !! ♥

Kleid - Mellow Peach
Strickjacke - Orsay
Boots - SPM 
Overknees - Falke 
Handtasche - Deichmann
Brille - Fossil 
Anhänger - Fossil

eure 

Montag, 21. April 2014

Erste Bilder aus dem Garten

Heute möchten wir euch erste Bilder aus unserem Garten zeigen. So, wie das Haus,  ist die Gartenanlage auch schon sehr alt....


Der Garten gliedert sich in zwei Teile, ein größeres Stück im Westen neben dem Haus sowie ein Stück hinter dem Haus im Norden, jeweils mit einem großen Baumbestand. Daher ist der Garten natürlich auch ziemlich schattig, aber dafür im Hochsommer ein Genuss.




Auch im Garten ist unsere Vorliebe für verschiedene Schilder gut zu erkennen :-)


Ein fast 10 m langer alter Gartenschuppen trennt die beiden Gartenteile voneinander. Er ist schon so alt und bei jedem Sturm haben wir Angst, dass er zusammenstürzt.




Oft haben wir sehr viel Katzenbesuch aus der ganzen Umgebung. Die Katzen kommen zum Sonnen, Schlafen und Schmusen vorbei und sind immer herzlich willkommen. Die schwarz-weiße Katze ist auch öfters zu Besuch, dann verschwindet unsere Katze "Rosi Knickohr" immer ganz schnell im Haus. Rosi ist schon ein älteres Semester und dreht leider meistens immer nur ihr Hinterteil in die Kamera. Aber irgendwann werdet ihr sie schon noch zu Gesicht bekommen.

Vielleicht haben euch ja die ersten Gartenimpressionen gefallen, beim nächsten Mal gibt es dann weitere Einblicke...

eure


Frohe Ostern !!!

Liebe Leser,
wir wünschen euch:
erholsame Feiertage,
wunderbares Wetter,
viele Ostergeschenke und was ihr euch sonst noch alles so wünscht...


Außerdem möchten wir uns bei euch für die bisher vielen lieben Kommentare bedanken! Bleibt uns treu...
Gaaaanz viele Ostergrüsse senden euch
eure

Samstag, 19. April 2014

Sonntagsspaziergang - Impressionen

Heute möchten wir euch auf einen Spaziergang in unserer Nähe mitnehmen. Trotz des trüben Wetters haben sich sehr schöne Impressionen ergeben. Die Bilder sind schon vor einiger Zeit, Anfang des Jahres entstanden, daher ist die Umgebung noch etwas karg.
Es handelt sich hier um die Wallfahrtskirche St. Salvator mit zwei Felsenkapellen und einem Kreuzweg. In der oberen Kapelle stand zu früheren Zeiten immer ein großer "Palmesel" aus Holz, der in der Zwischenzeit aber in einem Museum untergebracht wurde. Der Palmsonntag ist zwar jetzt auch schon vorbei, aber irgendwie haben wir uns jetzt zu Ostern an diese Bilder erinnert und wollten sie euch noch zeigen. Jetzt aber genug erzählt, schaut euch einfach die Fotos an :-)






eure

Freitag, 18. April 2014

Und schon der nächste Blog Award :-)

Das ging aber schnell, kaum der erste Blog-Award folgt auch schon der Zweite :-)


Diesemal war Marli so lieb uns für den Liebster Award zu nominieren. Vielen herzlichen Dank! Und hier die Antworten auf die 11 Fragen, die sie uns gestellt hat:

1. Wie hat dein Blog deinen Alltag verändert bzw. wie reagieren Familie und Freunde darauf? 
Durch unseren Blog schaffen wir es, all die Dinge, die wir bisher immer aufgeschoben haben (egal ob DIY, Backen,...) schneller und wirklich zu erledingen. Unsere restliche Familie lästert nur mal gelegentlich über das permanente Fotografieren unserer Speisen, da sie mit dem Essen immer warten müssen, bis wir ein gutes Foto haben und das Essen sozusagen "frei geben".


2. Was ist deine LieblingsTV-Sendung oder -Serie?
Petra: Bones 
Jinx: Hui, da kann ich mich absolut nicht entscheiden (variiert immer je nach Lust und Laune)

3. Was ist dein größter Fehlkauf und warum?
Petra: Mein letzter Fehlkauf war kein großer Fehlkauf sondern zu klein - es waren Schuhe die mir nicht gepasst haben - die trägt jetzt meine Tochter :-)
Jinx: Die traumhaft schönen Manolo Blahnik Pumps in blau die mir leider auch viel zu klein waren - leider haben sie meiner Mama auch nicht gepasst :-/

4. Wie wohnst du? Stylisch und nach einem festen Stil oder eher zusammengewürfelt?
Schwer zu sagen, eigentlich ist alles zusammengewürfelt, aber es passt alles zusammen und so entsteht ein eigener Stil. 

5. Schokolade oder Chips?
Petra: beides! 
Jinx: Kann ich auch Obstsalat haben? 

6. Was macht für dich einen guten Blog aus?
Fotos in guter Qualität sowie angemessener Größe und ein ansprechender Schreibstil sowie gutes Layout :-)

7. Lieber Kochen oder Backen?
Petra: beides!
Jinx: Backen :-) 

8. Könntest du noch ohne Internet leben (nur eine Vorstellung!)?
Ja, klar! Wäre aber schlecht für unseren Blog! 

9. Was ist dein Lieblingsplatz in deiner Wohnung?
Petra: mein Sofa mit Kuschelfaktor
Jinx: mein Bett  

10. Kind oder Karriere?
Petra: Kinder! Viele !!!
Jinx: Beides - Ja ich schaff das - ich glaube ganz fest daran! 

11. Welches Auto fährst du bzw. was wäre dein Traumauto?
Beide: VW Golf 
Traumauto Petra: Auto das ohne Benzin/Diesel fährt und nie repariert werden muss.
Traumauto: Da gibts mehrere die mir gut gefallen, aber alle leider viel, viel, viel zu teuer!



Regelwerk:
1. Verlinke die Person die dich nominiert hat
2. Beantworte 11 Fragen die dir vom Blogger, der dich nominiert hat, gestellt wurden
3. Nominiere 11 weitere Blogger die weniger als 200 Follower haben
4. Stelle 11 Fragen an die Nominierten
5. Informiere deine Nominierten über diesen Post

Wir nominieren:

 Unsere Fragen an euch sind:

1. Welches ist dein Lieblingsblog? Und warum? 
2. Kommentierst du gerne auf anderen Blogs oder zählst du eher zu den stillen Lesern? 
3. Welche Themen interessieren dich auf anderen Blogs?
4. Bist du ordentlich oder chaotisch? 
5. Was ist dein Lieblingsessen? 
6. Legst du Wert auf gesunde Ernährung? 
7. Welches Buch liest du gerade?
8. Machst du Sport? Wenn ja welchen? 
9. Haus mit Garten oder Wohnung mit Balkon? 
10. Grossstadtpflanze oder Landei? 
11. Welcher ist dein Lieblingsfilm?

Jetzt sind wir aber wie letztes Mal schon richtig gespannt auf eure Antworten!! :-)

Liebe Grüße

Mittwoch, 16. April 2014

Carrot Cake

*Juhuuuu* Wir können wieder kommentieren!!! :-D

Der Oster-Countdown läuft, lange ist es nun nicht mehr hin...Vielleicht geht es euch auch so, dass solche Feiertage dann immer so "plötzlich" vor der Tür stehen. Aber immerhin habe ich es noch geschafft, einen leckeren Carrot Cake zu backen. Und hier das Rezept:

Übrigens das Hintergrundbild mit dem Hasen ist mit Acrylfarbe selbst gemalt, darf aber nur zu Ostern raus! Und irgendwie stielt der Hase dem Kuchen auf dem Bild die Schau. Der Kuchen ist aber wirklich sehr lecker!!!


Zutaten: 175 g Sonnenblumenöl
               175 g Zucker
               3 Eier, verquirlt
               175 g Karotten
               80 g Rosinen
               50 g grob gehackte Haselnusskerne
               Zitronenaroma
               175 g Weizenmehl
               2 Teelöffel Natron
               1 Teelöffel Zimt
               1/2 Teelöffel geriebene Muskatnuss

Für die Glasur: 200 g Frischkäse
                          100 g Puderzucker, gesiebt
                          2 Teelöffel Orangensaft

Evtl. Zuckereier oder Marzipankarotten zum Garnieren
               
Backzeit: 40-45 Minuten bei 180 °C Ober-/Unterhitze (vorgeheizt)

Eine Backform (ich habe eine quadratische 23x23 cm genommen) einfetten und mit Backpapier auslegen. In einer Schüssel das Öl, Zucker und Eier glatt rühren Die Karotten fein raspeln oder, so wie ich, in kleine Stückchen schneiden und dann mit dem Pürierstab noch ganz fein zerkleinern. Fein geraspelte Karotten, Rosinen, Haselnusskerne und Zitronenaroma unterheben. Jetzt das Mehl, Natron, Zimt und Muskatnuss darübersieben und ebenfalls unter die Masse rühren. Den Teig in die vorbereitete Backform füllen und glatt streichen. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180°C 40-45 Minuten backen bis er aufgegangen und fest ist. Nach dem Backen den Kuchen 5-10 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form lösen.
Für die Glasur Frischkäse, Puderzucker und Orangensaft gut miteinander verrühren und auf dem Kuchen (wenn er abgekühlt ist) glatt verstreichen, sowie eventuell verzieren.


Leider ist mein Kuchen in der Zwischenzeit schon wieder aufgegessen, er war herrlich luftig und locker. Aber bis Ostern hätte er ohnehin nicht gehalten. Ansonsten wünsche ich euch viel Spass beim Nachbacken. Vielleicht schafft ihr es ja den Kuchen direkt an Ostern zum Kaffee zu geniessen!

eure

Dienstag, 15. April 2014

Kaffeebild /Collage

Heute gibt es von uns endlich das versprochene DIY zu dem "Kaffeebild" vom letzten Post.

Ihr braucht: 1 Leinwand in gewünschter Größe
                    Kaffeesack mit Aufdruck
                    Acrylfarben (evtl. braun, schwarz, grau und weiss)
                    Pinsel
                    Sprühkleber
                    Spachtel und evtl. Zahnspachtel
                    evtl. Schablone (Schriftausdruck auf Pappe kleben und mit feiner Schere ausschneiden)




Und so wirds gemacht:

Zuerst habe ich den Kaffeesack so ausgeschnitten, dass die Leinwand ringsum noch einen gleichmäßigen Rand hatte. Das ausgeschnittene Stück habe ich mit einem Zickzackstich mit der Nähmaschine eingefasst, das muss aber nicht unbedingt sein. Als Nächstes habe ich die Leinwand komplett mit dunkelbrauner Acrylfarbe grundiert, inclusive  Rand. Man kann hier je nach Konsistenz der Farbe etwas Wasser zumischen, so dass sich die Grundierung gut auftragen lässt. Anschließend gut trocknen lassen. Jetzt das ausgeschnittene Kaffeesackstück hinten mit Sprühkleber dick einsprühen und auf  der Leinwand positionieren und etwas andrücken. Jetzt kann mit den gewünschten Farben mit dem Pinsel oder mit einem Spachtel (man kann als Spachtel auch ein Stück Karton verwenden) der Rand gestaltet werden, der dann durch den Zahnspachtel noch eine unregelmäßige Struktur erhält. Hier muss man einfach etwas herumexperimentieren, bis einem das Ergebnis gefällt. Acrylfarbe kann nach dem Trocknen immer wieder übermalt werden. Wenn sie noch feucht ist kann sie gut ineinander vermalt werden. Ich habe mit Pinsel und Spachtel auch in den Kaffeesackstoff hineingemalt, wie man auf dem unteren Bild erkennen kann. Zum Schluß mit der Schablone und weisser Farbe das Wort "Cafe" aufschablonieren.  Alles gut trocknen lassen und fertig.

Tipp: Wer keinen Kaffeesack zur Hand hat, kann auch mit einem Stück Jutestoff und einer Buchstabenschablone, sowie auch selbst hergestellten Schablonen aus Pappe eine Kaffeesack-Beschriftung mit einem dicken Permanent-Marker selbst machen. So kann auch der kleinste Rest des Kaffeesacks noch für evtl. kleinere Bilder verbraucht werden. Auf kleineren Bildern sieht es auch sehr hübsch aus eine Kaffeetasse zu schablonieren.


Jetzt wünsche ich euch aber viel Spass beim Nacharbeiten!


eure

Samstag, 12. April 2014

Erste Einblicke

Hallo ihr Lieben, 

kommentieren können wir leider immer noch nicht auf anderen Blogs - zum Glück können wir aber noch posten !! :-D 

Heute ist es also soweit - unser erster Post in der Kategorie "Living". Als Erstes möchten wir euch einige Einblicke in unseren Flur im obersten Stockwerk zeigen. Wir wollten nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, man kommt ja auch erstmal durch den Flur rein und steht nicht gleich im Wohnzimmer :-) 
Zudem haben wir im Flur das "Kaffee-Bild" erst vor Kurzem neu aufgehängt, weil wir dort nach Jahren eine Veränderung haben wollten und uns beiden das Bild ziemlich gut gefällt. Das Bild ist eine Collage und wen es genauer interessiert, wie man so ein Bild selbst machen kann, darf schon auf unseren nächsten Post gespannt sein - da zeigen wir euch wie man "Kaffee-Bilder" schnell und einfach selbst machen kann!



Auf dem nächsten Bild seht ihr sozusagen die gegenüberliegende Seite mit unserer "Bilderflut-Wand" :-) 
Viele der Bilder sind eigene Zeichnungen, aber auch Drucke, Geschenke und alte Familienbilder. Auf dem Treppenabsatz stehen einige unserer Flohmarktschätze, wie zum Beispiel die alte Hutschachtel mit Zylinder, alte Schuhleisten sowie die alte Scheibmaschine, die erst vor Kurzem zu uns gefunden hat. 
In der Zwischenzeit ist es nämlich so, dass die alten Gegenstände und Möbel eher zu uns finden, als dass wir nach ihnen suchen müssen - gelegentlich bringen Freunde und Bekannte mit den Worten "Das passt doch zu euch!" etwas mit und wir sind immer wieder dankbar und glücklich darüber und sammeln fleißig weiter.


Da wir gerade im ganzen Haus (wie eigentlich immer) am Umgestalten sind, haben wir uns schon überlegt, die Kommode im Flur auf dem Bild oben weiss zu streichen. Was meint ihr? Es würde dann bestimmt noch heller und freundlicher wirken.




Diese Kommode ist für uns so etwas wie unser "Schmuckhamsterplatz" geworden. Sie ist die Sammelstelle für unseren Lieblingsschmuck - weil sich dieser Platz (vielleicht auch durch den Spiegel) einfach anbietet, wenn man noch schnell Schmuck anlegen möchte, bevor man das Haus verlässt. Deswegen hängen mittlerweile ganz viele Ohrringe dekorativ am Kerzenleuchter :-)
Der Spiegel war ursprünglich ein ganz normaler schlichter Badspiegel, welchen wir durch den Holzrahmen und den ausgesägten Aufsatz etwas aufgepeppt haben.


Wir hoffen euch haben die ersten Einblicke gefallen! 

eure



Mittwoch, 9. April 2014

Hilfe! Wir können nicht kommentieren...

Liebe Leser,

wir wollten euch nur mal schnell informieren - bevor ihr denkt "Wieso antworten die denn nicht auf Kommentare!?" - Wir können irgendwie nicht mehr auf anderen Blogs kommentieren :-(
Den Grund haben wir selbst noch nicht herausgefunden - wir vermuten aber mal dass es an "Blogger" liegt und nicht an unseren Laptops. Jedesmal wenn wir versuchen uns zum Kommentieren einzuloggen, landen wir automatisch wieder auf unserem Dashboard. Wir haben unser Kommentarfeld jetzt als "Pop-up" eingerichtet (da funktionierts dann komischerweise), so dass wir wenigstens auf unserem Blog auf eure Kommentare reagieren können.
Hat jemand von euch vielleicht auch dieses Problem oder weiss sogar, was wir tun können, dass wieder alles gut wird, so wie vorher? *verzweifelter Blick in die Runde*



Liebe Grüße 

Montag, 7. April 2014

Stromboli - Ein gefülltes italienisches Brot

Bei dem Namen "Stromboli" dachte ich zuerst an den Film mit Ingrid Bergmann. Aber nein, es ist ein gefülltes, italienisches, sehr leckeres Pizzabrot. Ferner gibt es die Insel Stromboli im Thyrrenischen Meer nördlich von Sizilien mit dem gleichnamigen noch aktiven Vulkan. Da stellt sich nun die Frage, woher hat das Brot seinen Namen? Bei der Recherche im Internet stieß ich auf zwei Möglichkeiten. Die erste besagt, dass das Brot deshalb so heißt, weil beim Backen aus den eingestochenen Löchern Käse austritt, der wie Lava auf der Brotkruste aussieht. Und tatsächlich beim Blick in den Backofen blubberte es auf dem Brot!
Die zweite Variante wäre die, dass ein gewisser Nazzareno Romano 1950 den Namen für das Brot erfand. Er gründete 1944 in Pennsylvania in den USA einen Hoagie & Pizzashop und bot dort Pizzasandwiches an. Diese nannte er später "Stromboli". Anscheinend hatte er Kunden belauscht, die gerade über die Affäre zwischen Ingrid Bergmann und Roberto Rossellini sprachen, die den Film Stromboli zusammen drehten. So kam das Brot zu seinem Namen. 
Aber nun zum Rezept... hier eine vegetarische Variante. Normalerweise befindet sich noch eine Schicht Salami im Brot.

  

Zutaten für 1 Brot:  500 g Weizenmehl
                                  1 Tütchen Trockenhefe
                                  2 Teelöffel Salz
                                  3 Esslöffel Olivenöl sowie Olivenöl zum Bestreichen
                                  350 ml lauwarmes Wasser

Für die Füllung:    1 roter Paprika
                              1 Mozzarella
                              Basilikumblätter
                              Pfeffer

Backzeit: 35 Minuten bei 200°C Ober/Unterhitze (vorgeheizt)

Zuerst Mehl, Hefe und Salz in einer großen Schüssel vermengen. Das Olivenöl und das lauwarme Wasser unterrühren. Das Wasser sollte wirklich nur lauwarm sein! Den Teig solange mit dem Handrührgerät kneten  bis sich der Teig vom Schüsselrand löst, eventuell nochmals kurz von Hand durchkneten. Jetzt den Teig an einem warmen Ort zugedeckt 1 Stunde gehen lassen bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. 
Als nächstes den Teig auf einer bemehlten Fläche auf Backblechgröße ausrollen und auf ein gefettetes Backblech legen. Jetzt den Belag auf dem ausgerollten Teig verteilen und mit Pfeffer würzen. Wer mag, kann natürlich als unterste Schicht den Teig mit Salami auslegen. Den Teig von einer Längsseite her aufrollen und seitlich nach unten einschlagen. Die Rolle mit der Nahtseite nach unten auf das Backblech legen. Dann die Rolle mit Olivenöl  bepinseln und mit einem Holzstab gleichmäßig tiefe Löcher einstechen. Ich habe das Brot noch mit Oregano und grobem Salz  bestreut. Im vorgeheizten Backofen bei 200° ca. 35 Minuten backen bis das Brot fest und die Oberfläche goldgelb ist. Das Ganze nach dem Backen etwas abkühlen lassen und noch warm servieren.


Guten Appetit
eure 

Samstag, 5. April 2014

Unterwegs in Prag

Im letzten Herbst hatten wir die Gelegenheit zwei Tage in Prag zu verbringen und nun möchten wir euch auf diese kleine Reise mitnehmen:
Prag - auch genannt die "goldene Stadt" oder "Stadt der hundert Türme" hat einiges zu bieten. Als Hauptstadt der Tschechischen Republik zeigt sie sich sehr prächtig mit viel Kunst und Kultur. Wir besichtigten die berühmte Karlsbrücke, die Altstadt, das jüdische Viertel, die hochaufragende Prager Burg mit St.-Veitsdom und die goldene Gasse. Wir besuchten das Vax-Museum und nahmen an einer nächtlichen "Ghost-Tour" teil. Mehr war während unseres Aufenthalts leider nicht zu bewältigen, wir waren sowieso schon von Früh bis spät in die Nacht unterwegs. Das Wetter ließ leider etwas zu wünschen übrig, es war aber trotzdem wunderschön in Prag...
Da es in Prag auch in nur zwei Tagen doch Einiges zu sehen gibt, folgt jetzt eine große Bilderflut...

Die Karlsbrücke mit ihren Touristenmassen und dazwischen die vor sich hinfließende Moldau
Die Karlsbrücke ist eine der ältesten Brücken Europas. Der heilige Nepomuk und 29 andere Heilige zieren die steinerne Brüstung der Brücke.

Altstätter Rathhaus mit astronomischer Uhr
Die Prager Rathhausuhr ist eine weitere Touristenattraktion am Altstätter Ring. Täglich zu jeder vollen Stunde zwischen 9 und 21 Uhr versammeln sich hier die Menschen, um das Schauspiel der "Aposteluhr" zu sehen, wobei in beiden Fenstern der Uhr die Figuren der 12 Apostel erscheinen.

Wunderschöne Häuserfassaden und Statuen in der Prager Altstadt

Bei der Statue auf dem oberen Bild handelt es sich übrigens nicht um einen Ringgeist aus "Herr der Ringe", sondern um "Il Commendatore" eine Figur aus Don Giovanni, der Oper von W.A. Mozart

Kafka-Skulptur und jüdisches Viertel

In Prag trifft man auch fast überall auf Franz Kafka, der in Prag geboren wurde und aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie stammte. Zu seiner Zeit arbeitete Kafka tagsüber als Jurist und verwandelte sich nachts zum Schriftsteller, der stets an seinen Werken zweifelte. Heutzutage liest die ganze Welt seine Werke. Sicher kennt der ein oder andere "Die Verwandlung" oder "Der Prozess", letzteres war ja auch schon ein beliebtes Abi-Thema.


Jüdischer Friedhof
Im ehemals jüdischen Viertel Josefov besuchten wir neben einigen Synagogen auch den jüdischen Friedhof, den wir uns irgendwie ganz anders vorgestellt hatten. Er ist ziemlich klein, so ca. 1 ha groß, enthält über 12.000 Grabsteine und es wird vermutet, dass die Gebeine von ca. 100.000 Menschen dort beerdigt sind. Da es im früheren jüdischen Ghetto keine Erweiterungsmöglichkeiten für den Friedhof gab, liegen die Toten in bis zu 12 Schichten übereinander unter der Erde.
Des Weiteren trifft man hier auf das Grabmal des Rabbi Löw. Er war ein bekannter Rabbiner und Philosoph des 16. Jahrhunderts, außerdem der Erschaffer des Golem, einer zum Leben erweckten Lehmfigur.  Zum Golem (welchen man im Miniaturformat in fast allen Souvenirläden kaufen kann) gibt es auch eine sehr interessante Geschichte, diese aber hier zu erzählen führt jetzt echt zu weit.:( smiley oder so :)?

Prager Burg

Blick von der Prager Burg und St.-Veitsdom, ein Meisterwerk der Gotik innerhalb der Prager Burg
St. Veitsdom
Geht man auf die andere Seite der Karlsbrücke so kommt man nach Mala Strana, eine einst eigenständige Stadt unterhalb der Prager Burg. Das zum Teil über 1000-jährige Wahrzeichen von Prag, die Prager Burg, erhebt sich im Stadtteil Hradschin hoch über Prag. Die Prager Burg ist seit jeher der Sitz des Staatsoberhauptes, heute die offizielle Residenz des Präsidenten der Tschechischen Republik.
Innerhalb der Burganlage befindet sich der mächtige St.-Veitsdom. Die gotische Kathedrale ist der Sitz des Erzbistums Prag.

Goldene Gasse und Haus Nr. 22
Ferner befindet sich angrenzend an die Prager Burg die "Goldene Gasse" mit ihren kleinen Häuschen, in der einst Alchimisten im Auftrag von Rudolf II. Gold produzieren sollten. - Leider ohne Erfolg! Übrigens wohnte später auch Franz Kafka im Haus Nr. 22 in der Goldenen Gasse.

Hübsch gestaltete Läden in Mala Strana
Shop mit wunderschönen Marionetten
Wieder zurück in Mala Strana unterhalb der Prager Burg findet man in den kopfsteingepflasterten Gässchen sehr hübsche Läden, Cafes und vor allem Marionetten bzw. handgefertigte Puppen.

Eine von vielen Absintherien in Prag
Und natürlich stößt man in ganz Prag auch auf die eine oder andere Absintherie. Absinth ist eine hochprozentige Wermutspirituose mit Sternanis, Fenchel und Kräutern, welche außerdem noch Thujon (ein Nervengift) enthält. Absinth gilt als giftgrünes Kultgetränk, welches sich besonders in Künstlerkreisen schon immer an großer Beliebtheit erfreute. Van Gogh soll sich im Absinthrausch ja bekanntlich ein Ohr abgeschnitten haben. Heute darf der Thujongehalt, welcher die Halluzinationen hervorrufen kann, in der EU allerdings nicht mehr als 30 Milligramm betragen, zu van Goghs Zeiten waren es anscheinend 80 Milligramm. Einen Absinth-Cocktail haben wir auch probiert, aber Ohren sind noch alle dran und die berühmte "Grüne Fee" ist uns auch nicht erschienen. Besonders lecker fanden wir das grüne Absinth-Eis.

John Lennon-Mauer
Bevor man Mala Strana wieder verlässt, sollte man sich unbedingt noch die John-Lennon-Mauer ansehen. Sie war ursprünglich einmal eine normale Altstadtwand, die ab den 1980er Jahren mit von John Lennon inspirierten Graffiti und Bruchstücken von Beatles-Songtexten besprüht, bzw. beschrieben wurde. Das originale Portrait von John Lennon ist in der Zwischenzeit jedoch längst unter vielen Farbschichten verschwunden. Die Gedenkmauer steht sinnbildlich für die Ideale der Jugend wie Liebe und Frieden und führte auch bereits zu Konflikten zwischen Jugendlichen und der Obrigkeit in Prag.

Vax-Museum Prag
Eine weitere Attraktion in Prag war für uns das Wax-Museum, an dem wird mehr oder weniger zufällig vorbeikamen und wegen des günstigen Eintrittspreises (wir waren die Preise von Madame Tussauds in London gewöhnt) nicht widerstehen konnten. Das Museum ist allerdings auch wesentlich kleiner. Erwachsene bezahlen 6 Euro und Studenten 4 Euro. Und wir haben es nicht bereut. Man begegnet hier neben Stars (allerdings nicht so aktuell wie bei Madame Tussauds), Helden, Künstlern und vielen anderen auch Prager Berühmtheiten wie Meister Hanus mit seiner astronomischen Uhr, Franz Kafka, Rabbi Löw, dem Golem und auch Alfons Mucha, einem tschechischen Plakatkünstler, welcher ein herausragender Repräsentant des Jugendstils war.


Nächtliche Führung durchs "Mittelalterliche Prag"
Und wenn man schon mal in Prag ist, macht man auch noch die nächtliche "Ghost-Tour" mit. Geführt von einem ziemlich netten Geist begaben wir uns durch die Altstadtgassen bis in tiefe, dunkle Kellergewölbe, wo es dem einen oder anderen schon einen gehörigen Schauer über den Rücken jagte. Jeder, der die Tour bis zum Ende durchsteht, kann für sich dann die gewünschte Todesart auf einer Liste eintragen.
Huuuuu......huuuuu.....
Karlsbrücke bei Nacht
Und zum Schluss noch einmal die Karlsbrücke bei Nacht. Die Touristenströme werden nachts etwas weniger, aber richtig leer wird die Brücke wohl nie.
Leider waren die zwei Tage viel zu kurz. Da Prag auch eine Stadt der Musik ist, Smetana, Dvorak und sogar Mozart hinterließen hier ihre Spuren, wäre es sicher auch interessant einmal ein Konzert oder eine Oper zu besuchen. Leider fehlte uns auch die Zeit in eines der zahlreichen Kaffeehäuser zu gehen, in denen anscheinend schon Persönlichkeiten wie Franz Liszt, Rilke und sogar Albert Einstein ein- und ausgingen. Hier stünde besonders das Cafe Savoy mit seinem prächtigen Goldstuck das nächste Mal auf unserem Programm und die Hemingway-Bar haben wir auch noch nicht gefunden...
Auf dem Rückweg nach Hause konnten wir einen kurzen Blick aus der Ferne auf das berühmte "Tanzende Haus" werfen, das die Prager bald nach der Fertigstellung nach den amerikanischen Tanzstars Ginger Rogers und Fred Astaire  "Ginger & Fred" tauften...

Fazit: War superschön und wir müssen auf jeden Fall nochmal hin !!!

Wart ihr denn eigentlich auch schon mal in Prag? Wenn ja, was habt ihr angeschaut? Könnt ihr was empfehlen?

PS.: Das einzig ärgerliche ist allerdings, dass wir seit der Rückkehr einen Maulwurf in unserem Garten haben. Ob das wohl der " kleine Maulwurf " aus Prag ist? Also vor der Rückreise unbedingt das Gepäck kontrollieren !

Wir hoffen euch hat es auch gefallen...
Liebe Grüsse