Freitag, 28. August 2015

Abendstunden im Spätsommergarten & House No.12-Liegestühle

Ihr Lieben,
heute gibt es mal wieder Bilder aus dem Garten, diesmal in den Abendstunden...Abends und früh morgens ist die schönste Zeit im Garten, die Zeit zum Genießen...


Aber was ich euch eigentlich zeigen wollte: Meine neuen (alten) Liegestühle, oder zumindest einen davon.
Wenn ihr mal einen Blick auf das Vorher werfen wollt, bitte hier klicken. Auf dem vorvorletzten Bild des Posts ist der Liegestuhl in "Rotbraun" zu sehen - grauslig!!! Aber nun hier die neue Version:


Die Liegestühle sind jetzt auch schon so ca. 15-20 Jahre alt, aber das Gestell ist irgendwie unkaputtbar. Es ist dieses Modell, wo man sich beim Aufklappen furchtbar die Finger einklemmen kann und wenn man nicht weiss wie, klappt man das ganze Gestell in die falsche Richtung auf ...;-) Habt ihr euch auch schon mal mit so einem Liegestuhl auseinandergesetzt? Aber trotzdem mag ich diese alten Liegestühle sehr gerne...
Das Holzgestell habe ich mit einem Rest grauer Kreidefarbe gestrichen. Die neue Bespannung ist aus schwerem Segeltuch - es soll ja auch wieder eine Weile halten. Leider gab es dieses Segeltuch nur in Naturfarben und das hätte bei uns nicht lange schön ausgesehen. Also habe ich den Stoff in der Waschmaschine zuerst gefärbt (Khaki)
Und damit die Bespannung nicht so leer wirkte hat es noch ein schabloniertes House No.12-Emblem bekommen :D Fußteile zum Einhängen gibt es auch noch, aber die sind gerade noch in Arbeit, ich konnte es mal wieder nicht abwarten euch das Ergebnis zu zeigen.


Die Farbe "Grau" im Garten gefällt mir in letzter Zeit ziemlich gut. Sicher habt ihr auch schon einmal meine zahlreichen grauen Pflanzgefäße bemerkt. Das sind Kunsstoffgefäße, die ursprünglich mal so eine terracotta-möchtegern-Farbe hatten. Die Gefäße habe ich bereits im letzten Jahr mit grauer Fassadenfarbe angestrichen und mit etwas dunklerer Farbe mit einem fast trockenen Pinsel etwas strukturiert. Einen Winter mit Kälte und Nässe haben sie schon gut überstanden, die Farbe hält absolut fest. Vor allem haben diese Töpfe den Vorteil gegenüber Terracotta-Töpfen, dass sie im Winter keine Risse bekommen.




Jetzt gibt es noch ein paar Impressionen aus dem Garten...der in den letzten Tagen schon fast ein bisschen herbstlich daherkommt. Man merkt doch, dass es bereits wieder früher dunkel wird...




Jetzt am Wochende soll es ja noch einmal richtig schön warm werden. Eine gute Gelegenheit die Zeit draußen nochmals so richtig zu genießen. Ihr Lieben, habt es fein!

eure


Beton-Teelichthalter: gesehen bei Smillas Wohngefühl


Sonntag, 23. August 2015

Ich hab es getan - neue Küchenfronten!

Hallo ihr Lieben,
heute nehme ich euch mal mit in meine Hexenküche...ich hoffe eure Augen halten es aus, da steht und hängt nämlich so einiges herum. Minimalistisch ist auf jeden Fall das Gegenteil. Zeigen möchte ich euch aber eigentlich meine neuen Küchenfronten, die ich jetzt endlich weiss gestrichen habe. Die Idee hatte ich schon seit langem, habe mich aber nicht getraut - ob die Farbe wohl hält? Und wenig Arbeit ist es ja nun auch nicht gerade, wo doch die Küche täglich einsatzbereit sein sollte. Als ich dann bei Anne auf ihrem Blog "MeineArt" die neu gestrichene Küche gesehen habe, gab es kein Halten mehr...schaut euch die Küche mal an - wunderschön!!!


Meine Küche ist in der Zwischenzeit schon ca. 25 Jahre alt und hat mir  schon lange nicht mehr gefallen. Sie ist in der Zwischenzeit auch etwas zusammengewürfelt (Spülmaschine raus - großes Loch da...) und dann noch die Farbe - grauenvoll! Ich bin bekennende Handspülerin!!!
Gestrichen habe ich nur die Fronten, der Korpus ist weiterhin dunkelgrau und wird es wahrscheinlich auch bleiben. Die Fronten waren hellgrau in Holzmaseroptik und leicht glänzend (gruselig! ein Vorher/Nachher-Bild kommt noch)  Jetzt strahlt die Küche in neuem Glanz und ist wieder viel heller und freundlicher, auch durch die Front hinter dem Herd, die ich auch in weiss mitgestrichen habe...(war vorher dunkelgrau)...


Seit das Dunkel hinter dem Herd verschwunden ist, wirkt es auch viel größer im Raum...


Den alten Tisch in der Küche habe ich von Sperrmüll. Auf einem unten eingelegten Brett stehen
Körbe mit einem Teil meiner Kochbücher und allerlei Krims-Krams...Den Tisch möchte ich nicht mehr missen, da er sehr robust ist und man auch mal einen heißen Topf dort abstellen kann. Er war glaube ich mal eine Art Werkbank, da in der Tischplatte unzählige Nagellöcher sind, außerdem ist an der Kante hinten das Wort "Hass" eingeritzt. Die Jugendlichen vom ev. Gemeindezentrum, wo ich den Tisch beim Sperrmüll mitgenommen habe, hatten wohl keinen so großen Spass bei ihren Werkarbeiten :D Auf jeden Fall "ich liebe den Tisch"!


Zeigen muss ich euch auch noch meine neuen Spültücher, selbstgestrickt! und superpraktisch! (aus Baumwoll-Bändchengarn)...


Jetzt kommt es, das Vorher-Nachher-Bild: hier sieht es jetzt gar nicht so arg gruselig aus. Da unsere Kamera (zusammen mit Jinx) gerade in Urlaub ist, musste ich auf die alte zurückgreifen - da kommt die Farbe jetzt leider nicht ganz so gut raus wie im Original. Aber so in etwa könnt ihr es euch sicher vorstellen. Die Küche hat auch jetzt so ein gewisses Strahlen, das hat vorher gefehlt.


Benutzt habe ich übrigens Kreidefarbe von Lignocolor und bin sehr zufrieden damit (Nein! ich bekomme nichts dafür) . Ich hatte vorher schon auf einem Brett mit der gleichen Oberfläche probiert, ob die Farbe hält bzw. wie putzmittelverträglich es ist... Die Farbe hält super!


So...das waren die News aus meiner Küche. Als nächstes verabschiede ich mich vielleicht von der taupefarbenen Wand und streiche sie auch wieder weiss - mal sehen. Außderdem träume ich weiterhin von einer minimalistische Küche, wo nichts herumsteht und die ausreichend groß ist, um alles unterzubringen. Aber erstmal bin ich rundum glücklich mit meiner neuen alten Küche!!!
Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr mit eurer Küche zufrieden oder von was träumt ihr?

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag, genießt nochmal das schöne Wetter!
eure

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Donnerstag, 20. August 2015

Schlossgartenträume auf der Kapfenburg

Ihr Lieben,
ist euch das auch schon passiert? - Ihr habt bei einem Ausflug Bilder gemacht, seid nicht gleich dazugekommen die Bilder auf dem PC zu speichern und weg waren sie...oder besser gesagt die Speicherkarte...
Seit Juni verschollen habe ich sie jetzt wiedergefunden...daher kommt ihr jetzt doch noch in den Genuss uns bei einem Rundgang durch die Schlossgartenträume auf der Kapfenburg zu begleiten.
Die Kapfenburg liegt oberhalb von Lauchheim am Nordrand des Härtsfeldes. Heute befindet sich in der Kapfenburg eine Internationale Musikakademie und im Sommer finden dort auch oft Konzerte statt. Aber jetzt zu den Schlossgartenträumen...


 ...na dann entern wir mal den Burggraben...


Durch die Gartenanlagen rings um die Kapfenburg zogen sich am 27. und 28. Juni über 60 Marktstände mit allem was zu einer Gartenmesse gehört...Der Eintrittspreis betrug für Erwachsene 6 Euro, also durchaus o.k. Gerne hätte ich euch noch detailreichere Bilder von einigen Sachen gezeigt, aber dazu hätte ich bei den einzelnen Marktständen überall fragen müssen, ob ich Bilder machen darf und das war bei dem Besucherandrang an diesem schönen Sonntag fast unmöglich. Es gab neben der ganzen Blumenpracht tolle kunsthandwerkliche Sachen...das volle Programm eben. Besonders gut gefielen mir auch einige Rostobjekte...




Im Burginnenhof der Kapfenburg gab es ebenfalls Marktstände mit Gewürzen, Schmuck, Filz, Genähtem...und vielen Leckereien...


Hier ein Ausblick von oben...zum einen übers Land, zum anderen über den Burginnenhof mit seinen zahlreichen Marktständen...


...und sogar einen Tonkabohnen-Marktstand gab es!


Im höher gelegenen Teil der Anlage befindet sich die Musikakademie...außerdem ein Restaurant...


Hier nochmals ein herrlicher Ausblick an diesem schönen sommerlichen Sonntag...


Natürlich konnte ich es nicht lassen und habe mir etwas gegönnt...und zwar eine riesengroße Zinkschüssel mit Schwimmgläsern für den Garten...So lassen sich die Sommerabende gleich doppelt schön genießen...



Ich hoffe ihr habt den kleinen Rundgang durch die Schlossgartenträume genossen, auch wenn es schon eine Weile her ist, aber ich wollte euch die wiedergefundenen Bilder jetzt doch noch zeigen...Wir hoffen, dass die Gartenmesse nächstes Jahr wieder stattfindet - wir sind dann auf jeden Fall wieder dabei...es war sooo schön und inspirierend...

euch wünsche ich jetzt schon mal ein schönes Wochenende, das Wetter soll ja wieder etwas besser werden...also genießt es!
eure

Dienstag, 18. August 2015

Typisch für...meine Frühstücksgewohnheiten & Cranberry Cantuccini

Ihr Lieben,
Life beginns after coffee...es ist wieder Zeit für Kebo's monatlichen Blogevent. Diesmal dreht es sich um unsere Frühstücksgewohnheiten. Wenn ihr jetzt ein üppiges Frühstücksmahl erwartet, muss ich euch leider enttäuschen. Das Frühstück fällt bei mir immer sehr klein aus und besteht aus 1-2 Tassen Kaffee und einem Naturjoghurt mit Chia-Samen und Obst...enjoy the little things...


Außerdem bin ich ein ziemlicher Morgenmuffel und vor der ersten Tasse Kaffee kaum ansprechbar...
Der Spruch jeweils rechts auf den Bildern steht auf einem meiner Schlaf-Shirts...passt! oder besser wäre noch...don't stand between me & my coffee!!!


Ja...mehr gibt es zu meinen Frühstücksgewohnheiten eigentlich nicht zu sagen - ich sage ja morgens auch nicht viel und stecke höchstens meine Nase in eine Tageszeitung...


Damit der Post heute nicht so einseitig daher kommt, habe ich aber noch ein leckeres Rezept von meinen frisch gebackenen Cranberry-Cantuccinis hinzugefügt...die passen auch gut zum Kaffee!!!


Ihr braucht:
250 g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
25 g weiche Butter oder Margarine
2 Eier
100 g getrocknete Cranberrys (etwas durchgehackt)
100-150 g ganze geschälte Mandeln

Backzeit: 15 Minuten + weitere 8-10 Minuten bei 175°Grad Ober/-Unterhitze im vorgeheizten Backofen.

Und so wird es gemacht: Das Mehl mit dem Backpulver, dem Zucker, Vanillezucker und der Prise Salz in einer Backschüssel vermischen. Die weiche Butter und die Eier zugeben. Zuerst mit den Knethaken, wobei nach und nach die Mandeln und die gehackten Cranberrys zugegeben werden, danach mit den Händen zu einem glatten Teil verkneten. Den Teig in Folie 1/2 Stunde kühl stellen. Den Ofen auf 175°Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Den Teig vierteln und kleine längliche Laibe damit formen. Diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech im heißen Ofen ca. 15 Minuten backen. Danach etwas auskühlen lassen. Jetzt die Laibe in kleine längliche Stücke schneiden. Diese nochmals mit einer Seite der Schnittfläche auf das Backblech legen und weitere 8-10 Minuten backen.
Die Cantuccini schmecken superlecker und lassen sich auch gut auf Vorrat backen. Die müsst ihr unbedingt mal ausprobieren!

Jetzt verlinke ich diesen Post noch schnell bei Kebo und schaue mal, was ihr so für Frühstücksgewohnheiten habt.

Ansonsten wünsche ich euch eine schöne sommerliche Woche
eure
verlinkt bei: Kebo Homing

Freitag, 14. August 2015

Der Zentralfriedhof - Wien Teil 6

Ihr Lieben, 
endlich habe ich Zeit gefunden den letzten Teil unserer Wienbilder zusammenzustellen...Vielleicht war der ein oder andere von euch schon mal auf dem Zentralfriedhof...Für alle anderen gibt es in diesem Post ein paar Impressionen von diesem Ort der Stille. Mit dem Text habe ich mich in diesem Mega-Post etwas zurückgehalten...mit den Bildern allerdings nicht.
Der Zentralfriedhof ist einer der größten Friedhofsanlagen Europas. Er gehört schon wegen seiner vielen Ehrengräber und Bauten ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten Wiens.
Wegen seiner Größe ist er sogar gegen eine Gebühr auf den Hauptwegen mit dem Auto befahrbar. Falls ihr mal dorthin kommt, werft unbedingt vorher einen Blick auf den Übersichtsplan - man kann sich dort sehr leicht verlaufen.
Am letzten Tag unserer Wienreise war sehr schlechtes Wetter, es hat in Strömen geregnet und war ziemlich kalt...Trotzdem waren wir ca. 1 1/2 Stunden dort (während unsere männlichen Begleiter wahrscheinlich! ein Schläfchen im Auto gemacht haben, sie waren nicht dazu zu bewegen aus dem Auto auszusteigen ;-)) - in einer Hand den Schirm in der anderen die Kamera. Handschuhe und Gummistiefel wären nicht schlecht gewesen...
In diesen 1 1/2 Stunden waren wir fast ausschließlich auf dem Jüdischen Teil des Friedhofs unterwegs. Als wir durch das Eingangstor kamen war keine Menschenseele zu sehen und wir  überraschten als erstes 2 Rehe, die sofort die Flucht ergriffen. Hier auf dem Jüdischen Teil holt sich die Natur Stück für Stück alles zurück...aber jetzt gibt es endlich die Bilder...



















Auf dem nächsten Bild (rechts) sehr ihr, warum Gummistiefel nicht schlecht gewesen wären...es stand alles unter Wasser...





Jetzt nähern wir uns langsam dem etwas gepflegterem Teil des Friedhofs...hatte ich schon mal erwähnt, dass ich ein bisschen einen Hang zum Morbiden habe...Mir hat der Jüdische Teil, so zugewachsen, verfallen und überwuchert viel besser gefallen...





Unter den Ehrengräbern dürfen natürlich Mozart und Beethoven nicht fehlen...





Zum Schluss jetzt nochmal zwei meiner absoluten Lieblingsbilder in schwarz/weiss...


So...ich hoffe ihr habt bis hier durchgehalten...das war schon eine riesige Bilderflut...Im Original ist es natürlich noch viel schöner, aber falls ihr mal dorthin geht packt euch gutes Wetter ins Gepäck! Der Buddhistische Teil des Friedhofs hätte mich auch noch interessiert...beim nächsten Mal vielleicht...Wien ist auf jeden Fall eine Reise wert!!!

Ansonsten wünsche ich euch weiterhin schöne Sommertage - Habt es fein!!!

eure
 (& Jinx)