Montag, 26. Oktober 2015

Beautiful autumn days & new Slippers

heute möchte ich euch mein neuestes Häkelprojekt zeigen...gerade fertig geworden. Schon lange bewundere ich auf vielen Blogs diese schönen Granny-Decken.  Für den Anfang habe ich aber jetzt erstmal ein paar Granny-Hausschuhe aus Restwolle gehäkelt. Die Schühchen dürft ihr euch jetzt auf ganz vielen Bildern anschauen...ich bin so verliebt...in die Granny-Schühchen...


Endlich kamen auch meine alten Schuhleisten bei diesen Bildern mal zum Einsatz...



Für Waldspaziergänge sind die Hausschuhe natürlich nicht geeignet, aber die Farben passten so gut zu den herbstlichen Bildern... 


Dieses Grannyhäkeln hat irgendwie auch eine gewisse Suchtwirkung...es macht mir in der Zwischenzeit richtig Spass, so daß ich schon überlege doch eine große Decke anzufangen...


Für solche Hausschuhe braucht ihr 6 Grannys pro Schuh, also insgesamt 12 Stück. Die sind ziemlich schnell gehäkelt. Die Grannys sollten so groß sein, dass 2 Grannys diagonal gelegt auf eure Fusslänge passen.


Die Schühchen eignen sich auch hervorragend als Gäste-Hausschuhe oder wären auch ein nettes Geschenk für eine liebe Freundin. Weihnachten steht ja bald schon vor der Tür...
Ein weiteres Paar ist bei mir schon in Arbeit - mit ganz anderen Farben und zweifarbigen Grannys. Wenn sie fertig sind, zeige ich sie bestimmt noch in einem Post.


So...vielleicht konnte ich die Häklerinnen unter euch ja mit diesem Post wieder etwas inspirieren und euch juckt es schon in den Fingern...
Euch allen wünsche ich eine schöne Herbstwoche. Außerdem möchte ich mich bei euch für eure vielen lieben Kommentare bedanken. Ihr seid die Größten!!!

I'm so happy with my new slippers...

eure



Sonntag, 25. Oktober 2015

Sunday Inspiration No. 8

Ihr Lieben,
was für ein Sonntag!!! Die Zeitumstellung hat uns jetzt schon wieder ganz durcheinandergebracht. Bei uns braucht es sicher wieder eine ganze Woche bis wir uns daran gewöhnt haben. Wie geht es euch so damit, vertragt ihr die Zeitumstellung gut oder bringt sie euch auch durcheinander? Aber wir schweifen vom Thema ab...von unserer heutigen Sunday Inspiration...


Unser heutiges Bild kann Inspiration für Vieles sein. Wann habt ihr das letzte Mal Schach oder Mühle gespielt? Also...wie wäre es mit einem kuscheligen herbstlichen Spielenachmittag mit euren Lieben.
Außerdem lieben wir Schachbrettmuster und Rauten, egal ob als Fußboden, für eine bemalte Tischplatte oder in der aktuellen Handarbeit... 
Vielleicht konnten wir euch damit jetzt auch inspirieren und wünschen euch allen einen schönen herbstlichen Sonntag. Diesen Post verlinken wir jetzt noch schnell bei Ines Aktion "Sunday Inspiration
eure


verlinkt bei: Eclectic Hamilton



Nachtrag zum letzten Post: 
Leider haben wir festgestellt, dass sich der Heißkleber doch nicht so gut mit Nässe im Garten verträgt - man müsste die Kränze also vielleicht doch zusätzlich mit Draht oder kleinen Nägeln extra fixieren. Für überdachte Stellen im Garten oder im Innenbereich gibt es jedoch gar keine Probleme.

Dienstag, 20. Oktober 2015

DIY - Schönes aus Aststücken - Kranz und Garnspulen

Ihr Lieben,
was sich das ganze Jahr über an Grünmüll ansammelt ist unglaublich. Alle 14 Tage wird bei uns eine große Grünmülltonne geleert und eine größere Abfuhr gibt es noch Anfang November. Da kann man dann auch gebündelte Äste etc. entsorgen. Zum Bündeln hatte ich irgendwie keine Lust und so habe ich die Äste in Stücke zersägt - Basteln macht mehr Spass...
Heute zeige ich euch, wie man aus solchen Aststücken einen Kranz machen kann.

 

Ihr braucht dazu nur Aststücke und eine Heißklebepistole. Die Aststücke habe ich mit meiner Dekupiersäge in unterschiedlich kleine Stücke ( zwischen 7 und 12 cm) zersägt, natürlich tut es auch eine Astschere.
Zuerst habe ich einen Kreis aus etwas dickeren Aststücken gelegt, dann weitere Aststücke (wie auf Bild 2 eingezeichnet) mit der Heißklebepistole auf die unteren Äste geklebt, so daß diese miteinander verbunden sind. Vor dem Ankleben der Aststücke jeweils am besten vorher prüfen, ob die Stelle gut passt und sich das Aststück gut einfügt. Als nächstes habe ich weitere Stücke an die Innenseite geklebt, dann wieder leicht schräg Aststücke rund um den ganzen Kranz aufkleben. Immer zur Mitte hin arbeiten. Wenn ihr merkt, dass der Kranz eine gewisse Stabilität erreicht hat, könnt ihr ihn umdrehen und von unten in bestehende Lücken weitere Astteile einkleben. Zum Schluss kleine Astteile auch auf der Vorderseite nochmals in Lücken kleben.
Jetzt könnt ihr den Kranz entweder naturfarben belassen oder mit etwas weissem Sprühlack bearbeiten.


Meine Kränze sind natürlich weiss geworden. Insgesamt habe ich bisher 3 Stück gemacht. Einer davon wurde gleich zusammen mit meinen neuesten Häkel-Fliegenpilzen dekoriert.


Eine tolle Häkelanleitung für Pilze gibt es übrigens auf  Eva's schönem Blog "Seidenfein".


Dieses Jahr habe ich lange hin und her überlegt, ob ich Dekokürbisse will oder nicht...Die Entscheidung hat mir dann Jinx abgenommen, indem sie zwei schöne weisse Kürbisse mitgebracht hat.


Auf dem nächsten Bild seht ihr einen weiteren Kranz, allerdings mit knorrigen Ästen...fast noch schöner als mit geraden Aststückchen.


Außerdem habe ich aus einigen Aststücken und kleinen Astscheiben Garnspulen zusammengeklebt (ebenfalls mit der Heißklebepistole). Diese eignen sich hervorragend, um kleine Schnur- und Garnreste aufzubewahren. Bestückt mit hübschen Borten wären sie auch eine nette Geschenkidee für Nähbegeisterte.


Neue Bücher zum Verbasteln habe ich auch bekommen...mit niederländischer Schrift!!! Die Bücher und die hübsche Herbstkarte hat mir Jen zugeschickt im Tausch gegen Blechdosen!!! na ja...Dosenkronenlichter...Liebe Jen, hiermit nochmals vielen, vielen Dank. Habe mich noch gar nicht getraut, die Bücher zu zerschneiden...für niederländische Garnspulen!


Dieser Post ist wieder mal ellenlang geworden...wenn ihr trotzdem noch Lust habt mich in den Garten zu begleiten...könnt ihr noch einen weiteren Astkranz bewundern...


...außerdem wollte ich euch noch mitteilen, dass ich Millionärin bin - "Blättermillionärin" wie jedes Jahr im Herbst. Dieses Jahr klappt es aber vielleicht doch mit den richtigen Millionen...


Das Schild ist ein Scherz!!! Aber diese Blättermassen kann man nur mit Humor hinnehmen, sonst verzweifelt man. Der Blätterkranz ist allerdings eine nette Idee für Kinder. Zum Auffädeln nimmt man einfach ein Stück festen Draht und schon kann es losgehen.


 Ihr Lieben, ich bin dann mal weg...den Laubrechen holen...

eure

Nachtrag: 
Leider haben wir festgestellt, dass sich der Heißkleber doch nicht so gut mit Nässe im Garten verträgt - man müsste die Kränze also vielleicht doch zusätzlich mit Draht oder kleinen Nägeln extra fixieren. Für überdachte Stellen im Garten oder im Innenbereich gibt es jedoch gar keine Probleme.

Sonntag, 18. Oktober 2015

Sunday Inspiration No. 7 - Mürbes Teegebäck

Ihr Lieben,
für die Sunday Inspiration bei "Eclectic Hamilton" haben wir heute unsere mürben Kamelkekse in Szene gesetzt. Warum backt man Kekse eigentlich vorwiegend in der Weihnachtszeit?! Auch im Herbst schmecken diese mürben Kekse mit Zimt und Kardamom zu einer Tasse Tee wunderbar - vielleicht nach einem ausgiebigen Herbstspaziergang am Sonntag, wenn man schon leicht durchgefroren nach Hause kommt?! Also sucht eure Ausstecherle zusammen...wir verraten euch schnell noch das Rezept:

Zutaten für den Mürbeteig:
300 g Mehl
190 g weiche Butter oder Margarine
110 g brauner Zucker
1 Prise Salz
2 TL Vanillezucker
1 Ei
1TL Zimt
1 TL Kardamom
1/2 TL Ingwer gemahlen
Puderzucker zum Bestäuben

Backzeit und Temperatur:  ca. 12 Minuten bei 175°Grad Ober/Unterhitze im vorgeheizten Backofen.

Und so wird es gemacht:
Butter und Zucker mit dem Mixer verrühren. Ei, Salz, Vanillezucker, Zimt, Kardamom und gemahlenen Ingwer dazugeben und unterrühren. Dann das Mehl zugeben und ebenfalls unterrühren bis ein Teig entsteht. Zum Schluss den Teig  mit der Hand gut durchkneten.  Teig etwa 1 Stunde kühlstellen. Dann den Teig mit Mehl nochmals durchkneten und auf einer bemehlten Fläche ausrollen und ausstechen. Die Kekse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech 12 Minuten bei 175°C Ober-/Unterhitze abbacken und noch warm mit Puderzucker bestäuben.

Wir wünschen euch gutes Gelingen beim Backen! und einen schönen Sonntag!!!

eure


verlinkt bei: Eclectic Hamilton

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Es tut uns sehr, sehr Leid...

Katja 13.11.67 -  13.10.15 (versponnenes.blogspot.de)



...du wirst uns fehlen.

Petra & Jinx

Leckeres aus Äpfeln - Rezepte & 2in1-Bild

Heute möchten wir euch noch ein paar Bilder von unserer Apfelernte zeigen. Bei zwei kleinen Bäumen ist die Ernte zwar nicht gerade üppig ausgefallen, aber einen Korb voll hat es dann doch gegeben...absolut ungespritzt und lecker!!!



Bei uns werden die Äpfel übrigens mit einem Kirchenklingelbeutel aus rotem Samt geerntet. Früher war unten sogar noch eine kleine silbere Quaste dran, die allerdings irgendwann abgefallen ist. Wer den Beutel an den Apfelpflücker genäht hat, können wir euch allerdings nicht sagen...der gehörte zum alten Bestand des Hauses. Heute würde man vielleicht "Upcycling" dazu sagen :D


Hilfe beim Apfelernten hatten wir auch...Nachbars Katze war sehr interessiert...


...auch an den aussortierten Äpfelchen...


Von den Äpfeln haben wir unter anderem einen leckeren Winterapfel-Brotaufstrich mit Marzipan eingekocht...


Zutaten für den Brotaufstrich:
1000 g Äpfel
1 Banane
50 g Rohmarzipan
1 Tl Zimt
ein paar Tropfen Bittermandel-Aroma
500 g Gelierzucker 2:1
1 Päckchen Gelfix extra 2:1

Und so wird es gemacht:
Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. In einem großen Topf vorsichtig weichdünsten, evtl. etwas Wasser zugeben. Wenn die Äpfel einigermaßen weich sind, den Topf vom Herd nehmen und das Ganze mit dem Pürierstab fein pürieren. Die Banane und das Rohmarzipan in kleinen Stückchen zugeben und ebenfalls mitpürieren. Die Masse weiter erhitzen und nach und nach den Gelierzucker und das Gelfix zugeben und gut mit der Apfelmasse vermengen. Bevor es spudelnd kocht noch mit dem Zimt und dem Bittermandelaroma abschmecken. Dann die Masse 2-3 Minuten unter ständigem Rühren spudelnd kochen lassen. Vom Herd nehmen und sofort in vorbereitete saubere Gläser abfüllen. Die Gläser auf den Kopf stellen bis sie erkaltet sind. Deckel am nächsten Tag nochmals kontrollieren, ob sie fest zu sind.

Die Gläser mit dem Brotaufstrich werden wir jetzt vor uns selbst verstecken, damit es über den Winter reicht und nicht jetzt schon alles aufgefuttert wird :D

Außerdem gab es gestern Apfelringe aus dem Backofen mit karamellisiertem Ziegenkäse und Thymian auf  Feldsalat....mmmmhhh.. !!! Das müsst ihr unbedingt mal probieren.


Zutaten: (hier machen wir keine Portionsangaben. Es kommt darauf an, ob es als Vorspeise, als Hauptgang...oder als Abendessen gedacht ist... 1 Ziegenkäserolle reicht für ca. 3 Äpfel)
säuerliche Äpfel
Ziegekäserolle
brauner Zucker
Thymian
Feldsalat + Dressing

Und so wird es gemacht:
Die Äpfel schälen und das Kerngehäuse mit einem Kerngehäuseausstecher entfernen. Die Äpfel in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Apfelringe mit kleinen Ziegenkäsestücken belegen, mit braunem Zucker und Thymian bestreuen. Dann die Apfelringe ca. 6 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 175° Grad backen, bis der Käse zerlaufen ist. 

Salat waschen und einen halben Apfel (oder die Anschnitte und Endstücken von den Äpfeln, die keine richtigen Apfelscheiben ergeben) in kleine Würfel schneiden.
Für das Dressing 6 El Walnussöl 1 El Rotweinessig, 1 Tl mittelscharfen Senf, 1 Tl gekörnte Bio-Instantbrühe, etwas Pfeffer und Salz aus der Mühle, 2-3 Tl Zucker, 1-2 El Salatkräuter und 4-5 El Wasser miteinander verrühren.

Den Salat auf einem Teller anrichten mit dem Dressing und den kleinen Apfelwürfeln bestreuen, dann die fertig gebackenen Apfelringe darauflegen. Wir essen sehr gerne etwas  Brot dazu. Schmeckt oberlecker vorausgesetzt man mag Ziegenkäse.

So...das wars jetzt mit unserem Apfelpost...vom Baum bis in den Backofen. Vielleicht habt ihr ja jetzt Appetit bekommen und noch ein paar Äpfel übrig...

Zum Schluss gibt es jetzt noch unser 2in1- Bild für "Ulli's Welt". Unsere Apfelkatze schicken wir jetzt noch ganz schnell zu Ulli...



 Wir wünschen euch gutes Gelingen in allen Apfeldingen...es reimt sich...(hihi) und ihr wisst ja..
 "An apple a day keeps the doctor away"

eure


verlinkt bei: Ulli's Welt

Sonntag, 11. Oktober 2015

Sunday Inspiration No. 6 - Inspired by "Outlander"

Ihr Lieben,
bei uns hat der Herbst in der Zwischenzeit so richtig Einzug gehalten. Auch wenn es manchmal tagsüber in der Sonne noch richtig angenehm warm ist, früh morgens und abends braucht man jetzt einfach kuschelig warme Sachen, um nicht zu erfrieren. Mit den Stricknadeln haben wir uns diesen Herbst schon so richtig ins Zeug gelegt...ein Poncho aus Tweedwolle und ein dicker Loopschal sind bereits fertig geworden. Beim ersten Anprobieren ist es uns dann aufgefallen - "inspired by Outlander"! Ja, wir beide sind Serienjunkies und schauen begeistert Outlander! Mit diesem Outfit würde man in den schottischen Highlands auf jeden Fall nicht auffallen - fehlt nur noch ein schief sitzendes Schottenmützchen und ein Pferd. Fürs heutige Inspirationsbild haben wir für euch auch nochmals eines unserer Archivbilder von einem Schottlandurlaub herausgekramt.


Das Bild verlinken wir jetzt gleich noch bei der "Sunday Inspiration" bei Ines. Und ihr dürft euch jetzt ein bisschen wegträumen - vielleicht in die Highlands?! ...Dann tretet ein in den Steinkreis!!! Schaut ihr eigentlich auch Outlander? Oder vielleicht hortet ihr ja noch ein paar Knäuel dicke Wolle in einer Schublade, um sofort mit einem dicken kuscheligen Schal anzufangen...

Gespannt sind wir jetzt auch auf eure Inspirationsbilder bei der Sunday Inspiration...

Falls ihr allerdings noch mehr Lust auf Inspiration habt...und ihr das nagelneue wunderbare Onlinemagazin von unserer Tante Mali noch nicht kennt, hier der Link zu Living & Green . Das müsst ihr euch unbedingt anschauen!!!



Wir wünschen euch allen einen schönen gemütlichen Sonntag
eure


verlinkt bei: Eclectic Hamilton

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Quastenliebe - DIY kleine Quasten mit Eichelköpfchen und Quasten aus Paketschur

Endlich gibt es wie versprochen ein kleines Quasten-DIY im Anschluss an unsere Sunday-Inspiration No. 5. Wir beide lieben Quasten, ob am Schal, an Kissen, Decken oder Korbtaschen und egal in welcher Variante. Heute geht es aber zuerst um die kleinen Eichelquasten. Wir hoffen, ihr habt schon fleißig Eicheln gesammelt. In der Zwischenzeit sind bei uns auch noch ein paar weitere Exemplare dieser kleinen Quasten entstanden...




Sie machen sich als Deko an anderen Orten wie z. B.  Schränken oder Kerzenleuchtern genauso gut, wie an Korbtaschen... Auch die weisse Quaste gefällt uns ziemlich gut.


Aber nun zur Anleitung...

Ihr braucht: Baumwollgarn in schwarz oder weiss (natürlich geht auch jede andere Farbe)
                    Eichelköpfchen
                    ein kleiner Bohrer (ca. 3mm)
                    Heißklebepistole
                    Häkelnadel
                    das Innere einer Toilettenpapierrolle
                    Schere, kleine Nadel, grober Kamm


Und so wird es gemacht:

1. In die Eichelkappen mit dem Bohrer in der Mitte ein Loch bohren.
2. Mit dem Garn eine Luftmaschenkette von ca. 22 cm (eng) häkeln und jeweils am Ende noch genügend Faden zum Verknoten lassen. Die gebohrten Eichelkäppchen wie auf dem Bild aufziehen. Die Pappe (wir haben eine Klorolle plattgedrückt) mit dem Faden (bei uns waren es 70 mal) umwickeln. Es kommt natürlich auf die Garnstärke und die Größe des Eichelköpfchens an.
3. Ein Stück Faden abschneiden und wie auf dem Bild 2-3 mal um die Quastenfäden herum fest verknoten.
4. Jetzt eine Seite der Luftmaschenkette direkt an die Verknotung der Quaste anknoten, so daß der gehäkelte Teil ganz am Knoten sitzt.


5. Die Fäden vor und hinter dem Eichelköpfchen 1-2 mal um die ganzen Quastenfäden fest verknoten.
Hier die Verknotungsfäden nicht abschneiden, sondern zu den anderen Quastenfäden legen. Die Quaste kann jetzt von der Papprolle abgestreift werden.

6. Schritte 1-5 für eine weitere Quaste wiederholen. Jetzt befindet sich an jedem Ende der Luftmaschenkette eine Quaste. (Natürlich kann man auch eine Einzelquaste herstellen, hierzu einfach die Luftmaschenkette zum Bogen legen nochmals zurück durch das Eichelköpfchen fädeln  und an einer Quaste anknoten.)

7. Die Quastenfäden eventuell mit dem groben Kamm etwas ordnen bzw. zurechtzupfen.
8. In die Mitte der Quaste etwas Heißkleber rund um die Luftmaschenkette geben und das Eichelköpfchen ankleben, dabei etwas andrücken bis der Heißkleber hält.


9. Jetzt mit der Schere die unteren Schlingen der Quaste aufschneiden. 
10. Durch das Durchkämmen merkt man am besten, ob alle Schlingen aufgeschnitten sind...
11. u. 12. Die unteren Fäden der Quaste mit der Schere begradigen. Falls die Fäden abstehen, bzw. sich kräuseln, den unteren Teil der Quaste nass machen und in Form legen oder hängend trocknen lassen.

 

So...das war jetzt hoffentlich gut beschrieben und ihr könnt loslegen...

Da wir sowieso schon im Quasten-Bastelfieber waren, sind aus Paketschur noch ein paar andere Exemplare entstanden, die man drinnen und draußen gut dekorieren kann...


Und auch hier beschreiben wir euch kurz, wie wir es gemacht haben.

Ihr braucht: Paketschnur, die sich häkeln lässt.
                    passende Häkelnadel
                    dicke Straminnadel zum Fadenvernähen
                    CD-Hülle oder Pappkarton zum Umwickeln
                    Schere und evtl. Holzperle mit großem Loch

1. /2. und 3. Als erstes mit der Schnur eine enge Luftmaschenkette für die Schlaufe häkeln. Die Schnur dann um die CD-Hülle wickeln bis die gewünschte Dicke erreicht ist (bei uns ca. 100 mal, kommt aber auf eure Schnurdicke an). Die Quastenfäden wieder mit einer separaten Schnur gut 2-3 mal ringsum verknoten. Für das Quasten-Häkelköpfchen haben wir 6 Luftmaschen zum Ring geschlossen (in der Mitte bleibt ein kleines Loch, wo später die Aufhängeschlinge durchgezogen wird). In der 2. Reihe jede 2. Luftmasche verdoppeln. 3. bis 8. Reihe ohne etwas zu verdoppeln weiterhäkeln. Als letzte Reihe haben wir eine Mausezähnchenreihe angefügt (3 Luftmaschen häkeln, in die erste Luftmasche eine feste Masche häkeln, in die übernächste Masche der Vorreihe eine feste Masche häkeln, wiederholen). Den Endfaden des Häkelkäppchens zum Schluss etwas länger lassen, damit wird gleich das Häkelkäppchen noch an der Quaste fixiert.


4./5.und 6. Die Schlaufe fest an die Quastenfäden knoten. Dann das Häkelkäppchen über die oberen
Quastenfäden stülpen und die Schlaufe durchfädeln. Mit der dicken Nadeln mit dem Endfaden des Häkelkäppchens quer durch die Quaste das Käppchen einige Male fixieren. Das Ende des Fadens zur Mitte nach unten zu den anderen Quastenfäden legen. Die Quaste unten aufschneiden, die unteren Fäden begradigen und die Quaste mit etwas Wasser befeuchten und in Form bringen. Oben eventuell noch eine Holzperle anbringen. Fertig.

Diese Quasten könnt ihr natürlich genauso mit einem ganz normalen Baumwollgarn machen.


Vielleicht seid ihr ja nun ebenfalls Quasteninfiziert...Wir wünschen euch auf jeden Fall viel Spass beim Nachmachen und gutes Gelingen.

eure


Montag, 5. Oktober 2015

Paris Part 3 - Louvre, St. Sulpice, Katakomben und Pont Alexandre

Ihr Lieben,
ich habe immer noch viele Parisbilder, die ich euch gerne zeigen möchte und so nehme ich euch heute zuerst mit zum Louvre, ins Zentrum von Paris. 
In dem früheren Königspalast befindet sich das drittgrößte Museum der Welt, demzufolge sind auch die Besucherzahlen entsprechend hoch und die Wartezeiten lang. Bei meinem diesjährigen Parisaufenthalt war ich deshalb nicht im Museum. Wir waren aber schon einmal  (1998) im Museé de Louvre. Erinnern kann ich mich noch gut an das Gemälde der Mona Lisa von Leonardo da Vinci, das im Original viel kleiner ist, als man es sich vorstellt. Sehenswert sind dort auch die beeindruckenden Sammlungen der griechischen und römischen Antike. Jetzt aber ein paar Außenaufnahmen...natürlich mit der berühmten gläsernen Pyramide.




Als nächstes gibt es ein paar Bilder von der Kirche Saint Sulpice im 6. Arrondissement. Nein, wir hatten keine "auf den Spuren von Robert-Langdon- bzw. Sakrileg-Tour" gebucht. So eine Tour gibt es übrigens tatsächlich. Sicher kennt ihr das Buch "Sakrileg" von Dan Brown bzw. den Film, wo in einer Anfangsszene der Mönch Silas in der Kirche Saint Sulpice unter dem Verlauf des Meridians nach dem Heiligen Gral sucht.



Den Heiligen Gral habe ich übrigens auch nicht gefunden...:D


Des weiteren waren wir in den Katakomben, der Unterwelt von Paris. Ich wollte es einfach mal gesehen haben, trotz einer ziemlich langen Wartezeit. Die Katakomben sind ehemalige unterirdische Steinbrüche, die die Steine für den Bau der Stadt lieferten. So entstand nach und nach ein 300 km langes Stollennetz. Die massive Unterhöhlung der Stadt führte allerdings irgendwann zu Problemen und sogar zu Einstürzen, so dass Maßnahmen zur Sicherung (ab 1600) ergriffen wurden und die Steinbrüche geschlossen wurden. 
Da Ende des 18. Jahrhunderts wachsende Bevölkerungszahlen, Seuchen und Hungersnöte zu einer massiven Überfüllung der Pariser Friedhöfe führten, wurden diese geschlossen und bis Anfang des 19. Jahrhunderts hatte man die Gebeine von 6 Mill. Parisern in die Katakomben gebracht. In den Beinhäusern weisen Gedenktafeln und Holzkreuze auf die Herkunftsfriedhöfe hin.
Ein ziemlich mulmiges Gefühl ist es auf jeden Fall, wenn man die Katakomben besichtigt. Wem das jetzt zu gruselig ist, bitte die nächsten 2 Bilder schnell weiterscrollen...



Und damit der Post nicht so gruselig ausklingt, gibt es jetzt noch Bilder von der "Pont Alexandre",
der ebenfalls berühmten, neobarocken Bogenbrücke über die Seine...


...hier mit Blick auf den Eiffelturm.


So...ich hoffe es hat euch wieder gefallen mir mir durch Paris zu schlendern...so zwischendurch...

Ich wünsche euch eine schöne Woche
eure